St. Gilgen
Auf einen Blick
Dein Ort ist St. Gilgen (Bezirk Salzburg-Umgebung).
Die große Zahl
Seit 1867 gehörte St. Gilgen zu 3 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 11 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): Untertan von Cisleithanien
- Dein Großvater (1930): Österreicher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0264430
Auch bekannt alsСанкт-Гильген, Sankt Gilgen
Heute: Bezirk Salzburg-Umgebung, Österreich
Die Kurzfassung
Dein Ort ist St. Gilgen (Bezirk Salzburg-Umgebung). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer. Dort leben rund 3.915 Menschen (Stand 2018). Dein Ort St. Gilgen liegt im Salzburger Salzkammergut und ist als Sommerfrische bekannt geworden. Die Wallfahrt nach St. Wolfgang war im Mittelalter eine der bedeutendsten Europas. Nach Aufnahme der Schifffahrt auf dem Wolfgangsee (1873) und vor allem nach Errichtung der Salzkammergut-Lokalbahn (1893) nahm das zuvor unbedeutende Dorf einen starken touristischen Aufschwung.
Lage
Lage: Bezirk Salzburg-Umgebung, Österreich · 47,767° N, 13,367° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5000 – 4001 v. Chr.PfahlbauernbelegtPfahlbauten von Scharfling sind für das 5. vorchristliche Jahrtausend befundet.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Pfahlbauten von Scharfling sind schon für das 5. vorchristliche Jahrtausend befundet, die Pfahlbauten in See am Mondsee, Namengeber der Mondseekultur, gehören zu den bedeutendsten Ansiedlungen des Alpenraums in der späteren Jungsteinzeit (3800–3300 v. Chr.).“ – Wikipedia: St. Gilgen
- ca. 3800 – 3300 v. Chr.MondseekulturbelegtDie Pfahlbauten in See am Mondsee gehören zu den bedeutendsten Ansiedlungen des Alpenraums in der späteren Jungsteinzeit.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Pfahlbauten von Scharfling sind schon für das 5. vorchristliche Jahrtausend befundet, die Pfahlbauten in See am Mondsee, Namengeber der Mondseekultur, gehören zu den bedeutendsten Ansiedlungen des Alpenraums in der späteren Jungsteinzeit (3800–3300 v. Chr.).“ – Wikipedia: St. Gilgen
- ca. 800 – 450 v. Chr.KeltenbelegtIn der eisenzeitlichen Keltenzeit war das nahe Hallstatt Hauptort der Hallstattkultur.
3Beleg anzeigen
- 3 „In der eisenzeitlichen Keltenzeit war das nahe Hallstatt Hauptort der Hallstattkultur (800–450 v. Chr.).“ – Wikipedia: St. Gilgen
- ca. 100 – 1 v. Chr.RömerbelegtBeim Kaiserbrunnen am Attersee sind Funde des 1. Jahrhunderts v. Chr. gemacht worden.
4Beleg anzeigen
- 4 „Beim Kaiserbrunnen am Attersee sind Funde des 1. Jahrhunderts v. Chr. gemacht worden.“ – Wikipedia: St. Gilgen
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. St.
5Beleg anzeigen
- 5 „St. Gilgen wurde nach dem heiligen Ägidius benannt, den man im deutschen Sprachraum auch Gilg oder Gilgian nennt. Ursprünglich hieß der Ort Oberdrum. Dieser Name war ein Hinweis auf die geografische Lage, nämlich am oberen Teil (Drum, Trum) des Sees, bis in das 19. Jahrhundert sagte man auch Sankt Ägidi zum Ort.“ – Wikipedia: St. Gilgen
Grenz-Zeitleiste
- 1341EreignisEreignis
Archivale zu St. Gilgen: „Vidimus des Abtes des Klosters zu St. Gilgen in Nuremberg, Georius, über eine Urkunde des Ritters“.
6Beleg (Staatsarchiv Nürnberg) anzeigen
- 6 „Vidimus des Abtes des Klosters zu St. Gilgen in Nuremberg, Georius, über eine Urkunde des Ritters (Staatsarchiv Nürnberg), Laufzeit ab 1341“ – DDB: Staatsarchiv Nürnberg
- 1376 – 1866keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1376EreignisEreignis
St. Gilgen wird 1376 erstmals erwähnt.
Quelle: Wikidata P1249 - 1423EreignisEreignis
Archivale zu St. Gilgen: „Georius, Abt des Benediktinerklosters zu St. Gilgen zu Nurenberg, vidimiert und transsumiert die Hauptteile des Kaufbriefes“.
7Beleg (Staatsarchiv Nürnberg) anzeigen
- 7 „Georius, Abt des Benediktinerklosters zu St. Gilgen zu Nurenberg, vidimiert und transsumiert die Hauptteile des Kaufbriefes (Staatsarchiv Nürnberg), Laufzeit ab 1423“ – DDB: Staatsarchiv Nürnberg
- 1433EreignisEreignis
Archivale zu St. Gilgen: „Abt Heinrich vom Kloster St. Gilgen in Nürnberg vidimiert die Bestätigung der Rechte und Privilegien Markgraf“.
8Beleg (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz) anzeigen
- 8 „Abt Heinrich vom Kloster St. Gilgen in Nürnberg vidimiert die Bestätigung der Rechte und Privilegien Markgraf (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz), Laufzeit ab 1433“ – DDB: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- 1867 – 1918CisleithanienCisleithanien
Von 1867 bis 1918 gehörte St. Gilgen zu Cisleithanien.
Quelle: GOV - 1918 – 1938ÖsterreichÖsterreich
Von 1918 bis 1938 gehörte St. Gilgen zu Österreich.
Quelle: GOV - 1938 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1938 bis 1945 gehörte St. Gilgen zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1938EreignisEreignis
Das Deutsche Reich besetzte Österreich im März 1938 und gliederte es am 13. März 1938 ein.
9Beleg anzeigen
- 9 „Durch das am 13. März 1938 durch die Bundesregierung beschlossene Bundesverfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich endete die rechtliche Existenz des diktatorischen österreichischen Bundesstaates“ – Wikipedia: Anschluss Österreichs
- 1945 – heuteÖsterreichÖsterreich
Seit 1945 gehört St. Gilgen zu Österreich.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu St. Gilgen liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: St. Gilgen (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: St. Gilgen (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: St. Gilgen (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
556 Objekte zu „St. Gilgen“ laut DDB, die ersten 5:
- St. Gilgen am Wolfgangsee (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- St. Gilgen: Mozartbrunnen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Landesarchiv Baden-Württemberg
- Schloss Hüllenstein, St. Gilgen (öffnet in neuem Tab) · Archivale · Kreisarchiv Kleve
- St. Gilgen am Wolfgangsee (öffnet in neuem Tab) · Zeichnung · Herzog Anton Ulrich-Museum
- St. Gilgen: Blick auf St. Gilgen und Wolfgangsee (öffnet in neuem Tab) · Bild · Landesarchiv Baden-Württemberg
Ortsname
St. Gilgen wurde nach dem heiligen Ägidius benannt, den man im deutschen Sprachraum auch Gilg oder Gilgian nennt. Ursprünglich hieß der Ort Oberdrum, ein Hinweis auf die geografische Lage am oberen Teil (Drum, Trum) des Sees.
10Beleg anzeigen
- 10 „St. Gilgen wurde nach dem heiligen Ägidius benannt, den man im deutschen Sprachraum auch Gilg oder Gilgian nennt. Ursprünglich hieß der Ort Oberdrum. Dieser Name war ein Hinweis auf die geografische Lage, nämlich am oberen Teil (Drum, Trum) des Sees, bis in das 19. Jahrhundert sagte man auch Sankt Ägidi zum Ort.“ – Wikipedia: St. Gilgen
Siedlung
- JungsteinzeitGesichert
Pfahlbauern
11Beleg anzeigen
- 11 „Die Pfahlbauten von Scharfling sind schon für das 5. vorchristliche Jahrtausend befundet, die Pfahlbauten in See am Mondsee, Namengeber der Mondseekultur, gehören zu den bedeutendsten Ansiedlungen des Alpenraums in der späteren Jungsteinzeit (3800–3300 v. Chr.).“ – Wikipedia: St. Gilgen
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1376 erwähnt.
Das nächste runde Jubiläum: 2076 (700 Jahre).
Quellen dieser Akte (11 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
11 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für St. Gilgen ausgewertet: 11 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1376) belegt in Wikidata.
Archive
- Vidimus des Abtes des Klosters zu St. Gilgen in Nuremberg, Georius, über eine Urkunde des Ritters (1341, Staatsarchiv Nürnberg, CC0)
- Georius, Abt des Benediktinerklosters zu St. Gilgen zu Nurenberg, vidimiert und transsumiert die Hauptteile des Kaufbriefes (1423, Staatsarchiv Nürnberg, CC0)
- Abt Heinrich vom Kloster St. Gilgen in Nürnberg vidimiert die Bestätigung der Rechte und Privilegien Markgraf (1433, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, CC0)
Bibliotheken
- Skizze: "Karli muss schreiben!" : Zeichnung ; Kreidezeichnung / Bez. u. l.: ST. GILGEN; u.r.: 10.7.1913 (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „St. Gilgen“: 3 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Übersichtskarte und Ortsplan von St. Gilgen am Ober-(Wolfgang-) See (1939) (1939, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Bl. 9. Westl. Salzkammergut (1948) (1948, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q264430: St. Gilgen (CC0)
- GND 4051601-5: Sankt Gilgen (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Sankt Gilgen am Wolfgangsee, Sankt Gilgen (Wolfgangsee), Gemeinde St. Gilgen am Wolfgangsee, St. Gilgen, Gemeinde St. Gilgen, Gemeinde Sankt Gilgen am Wolfgangsee“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: St. Gilgen (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: St. Gilgen und 1 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/St._Gilgen (CC BY-SA 4.0).
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