Steinfeld
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1334 gehörte Steinfeld zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 27 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Untertan des Herzogtums Mecklenburg gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): (nicht belegt)
- Dein Urgroßvater (1890): (nicht belegt)
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-0699233
Auch bekannt alsSteinfeld/Mecklenburg, Steinfeld bei Rostock, Steinfeld (Broderstorf), Штайнфельд
Heute: Broderstorf, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Steinfeld (Broderstorf). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 604 Menschen (Stand 2006). Dein Ort Steinfeld wurde 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Dein Ort gehört seit 2013 zur Gemeinde Broderstorf.
Lage
Lage: Broderstorf, Deutschland · 54,10° N, 12,30° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
- ca. 600 v. Chr. – 0Jastorf-Kultur (Vorläufer der Elbgermanen)ungefährVon etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Gebiet der Jastorf-Kultur, der Vorgängerin der Elbgermanen.
3Beleg anzeigen
- 3 „Die Jastorf-Kultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kulturgruppe aus der Zeit von etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende (vorrömische Eisenzeit), die als Vorgängerkultur der Elbgermanen angesehen wird.“ – Wikipedia: Jastorf-Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
4Beleg anzeigen
- 4 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 4 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ca. 700 – 1200Obotriten (Slawen)ungefährVom 8. bis zum 12. Jahrhundert siedelten im heutigen Mecklenburg und im östlichen Holstein wahrscheinlich die slawischen Obotriten.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Abodriten oder Obodriten (auch Abotriten, Obotriten oder Bodrizen) waren ein elbslawischer Stammesverband, der vom 8. bis zum 12. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg und des östlichen Holstein siedelte.“ – Wikipedia: Obotriten
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
6Beleg anzeigen
- 6 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 6 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
Grenz-Zeitleiste
- 1334 – 1348Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1334 bis 1348 gehörte Steinfeld zum Heiligen Römischen Reich.
7Beleg anzeigen
- 7 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 7 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1334EreignisEreignis
Steinfeld wurde erstmals urkundlich erwähnt.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Steinfeld wurde am 13. Mai 1334 erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Steinfeld (Broderstorf)
- 1334EreignisEreignis
Steinfeld wird 1334 erstmals erwähnt.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Steinfeld wurde am 13. Mai 1334 erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Steinfeld (Broderstorf)
- 1348 – 1815Herzogtum MecklenburgHerzogtum Mecklenburg
Von 1348 bis 1815 gehörte Steinfeld zum Herzogtum Mecklenburg.
10Beleg anzeigen
- 10 „Ab dem Jahr 1348 wurde Mecklenburg unter Albrecht II. als Herzogtum reichsunmittelbares Territorium.“ – Wikipedia: Herzogtum Mecklenburg
- 10 „Zugleich wurde Mecklenburg durch den so genannten Hamburger Vergleich vom 8. März 1701 in zwei beschränkt autonome (Teil-)Herzogtümer, ab 1815 (Teil-)Großherzogtümer, geteilt – Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz –, die einen gemeinsamen Staat bildeten, seit 1755 dieselbe Verfassung hatten und einem gemeinsamen Landtag unterstanden.“ – Wikipedia: Herzogtum Mecklenburg
- 1348EreignisEreignis
Ab 1348 war Mecklenburg unter Herzog Albrecht II. ein reichsunmittelbares Herzogtum. 1701 teilte der Hamburger Vergleich Mecklenburg in die Herzogtümer Schwerin und Strelitz.
11Beleg anzeigen
- 11 „Ab dem Jahr 1348 wurde Mecklenburg unter Albrecht II. als Herzogtum reichsunmittelbares Territorium.“ – Wikipedia: Herzogtum Mecklenburg
- 11 „Zugleich wurde Mecklenburg durch den so genannten Hamburger Vergleich vom 8. März 1701 in zwei beschränkt autonome (Teil-)Herzogtümer, ab 1815 (Teil-)Großherzogtümer, geteilt – Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz –, die einen gemeinsamen Staat bildeten, seit 1755 dieselbe Verfassung hatten und einem gemeinsamen Landtag unterstanden.“ – Wikipedia: Herzogtum Mecklenburg
- 1816 – 1920keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1921 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1921 bis 1945 gehörte Steinfeld zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Steinfeld zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Steinfeld lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
12Beleg anzeigen
- 12 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 12 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Steinfeld zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
13Beleg anzeigen
- 13 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 13 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Steinfeld zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 2013EreignisEreignis
Steinfeld wurde ein Ortsteil von Broderstorf.
14Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 14 „Am 1. Januar 2013 wurde Steinfeld somit ein Ortsteil von Broderstorf.“ – Wikipedia: Steinfeld (Broderstorf)
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Steinfeld liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Steinfeld (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Steinfeld (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Steinfeld (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
6.437 Objekte zu „Steinfeld“ laut DDB, die ersten 5:
- Steinfeld, Paul - Nachlass (öffnet in neuem Tab) · Akte · Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- Steinfeld, Paul Gerhard (öffnet in neuem Tab) · Akte · Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- Steinfeld, Sally (öffnet in neuem Tab) · Akte · Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- Steinfeld, Ester (öffnet in neuem Tab) · Akte · Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- Steinfeld bei Hildburghausen (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1334 erwähnt.
15Beleg anzeigen
- 15 „Steinfeld wurde am 13. Mai 1334 erstmals urkundlich erwähnt.“ – Wikipedia: Steinfeld (Broderstorf)
Das nächste runde Jubiläum: 2034 (700 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)
Steinfeld, Leopold · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Steinfeld, Margarete · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Steinfeld, Werner · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Steinfeld, Sally · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Steinfeld, Ester · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei (Bildseite öffnet in neuem Tab)
Steinfeld, Paul - Nachlass · Brandenburg Main State Archive · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (27 Quellen aus 7 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
27 Quellen aus 7 Einrichtungen
Für Steinfeld ausgewertet: 27 Quellen · 6 historische Ansichten · Ersterwähnung (1334) belegt in Wikipedia: Steinfeld (Broderstorf).
Bibliotheken
- [3415] = 1806. Damme (1906) (1906, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Steinfeld“: 22 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Bl. 8. Amt Vechta (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5250] = Zone 18 Kol. VIII. Möll Thal / Geripp: Paternoßs ; Terrain: Oberlieut. Ehrenhöfer ; Felsen v. Lieut. Hajek (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Nr. 2475. Raben-Steinfeld (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4856] = Zone 14 Kol. XIV = 33. Wiener Neustadt / Geripp: Paternoß ; Terrain: Oberleut. Fischer (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 63.787 Treffer bis 1950, älteste 1690 in „Mercurii Relation, oder wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen, von underschidlichen Orthen“ (1690, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Mercurii Relation, oder wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen, von underschidlichen Orthen“, 1690-03-11 (Bayerische Staatsbibliothek) (1690, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Steinfeld (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Steinfeld (Broderstorf) und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Steinfeld, Leopold (europeana.eu, CC0)„Quelle: Europeana“
- Steinfeld, Margarete (europeana.eu, CC0)
- Steinfeld, Werner (europeana.eu, CC0)
- Steinfeld, Sally (europeana.eu, CC0)
- Steinfeld, Ester (europeana.eu, CC0)
- Steinfeld, Paul - Nachlass (CC0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Steinfeld_(Broderstorf) (CC BY-SA 4.0).
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