Sundern
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Chatten, später Franken.
Die große Zahl
Seit 976 gehörte Sundern zu 1 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 14 Quellen aus Archiven, Bibliotheken und Normdaten
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0006015
Auch bekannt alsSundern (Sauerland), Зундерн
Heute: Hochsauerlandkreis, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Sundern (Hochsauerlandkreis). Dort leben rund 27.490 Menschen (Stand 2025). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Chatten, später Franken. Dein Ort liegt im Sauerland und gehört zum Hochsauerlandkreis. Dein Ort war ein Zentrum des Bergbaus und der Eisenverhüttung. Dein Ort erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung durch die metallindustrielle Fertigwarenproduktion.
Lage
Lage: Hochsauerlandkreis, Deutschland · 51,317° N, 8,00° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 10 v. Chr. – 498ChattenungefährUm 10 v. Chr. wanderten wahrscheinlich die Chatten an die obere und mittlere Lahn ein; aus ihrem Namen entstand später der Name Hessen.
1Beleg anzeigen
- 1 „Der Ursprung des Stammes liegt bis heute weitestgehend im Dunkeln, nach neuestem Forschungs- und Kenntnisstand wanderten die Chatten als unbedeutender Kleinstamm um 10 v. Chr. in das Gebiet an der oberen und mittleren Lahn ein, wo sie zu Nachbarn der Sueben wurden, die die niederhessische Senke dominierten.“ – Wikipedia: Chatten
- 1 „Unter Oberherrschaft der bereits ab 498 zum Christentum übergetretenen Franken kamen von Westen her in das Stammesgebiet der Chatten schon früh irische Missionare, die mit der Christianisierung begannen und erste Stützpunkte aufbauten.“ – Wikipedia: Chatten
- 1 „Die linguistische Herleitung der Namenswandlung von Chatten zu Hessen verlief in mehreren Zwischenschritten: Chatti (ca. 100 n.“ – Wikipedia: Chatten
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
2Beleg anzeigen
- 2 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 2 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 976 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 976 bis 1806 gehörte Sundern zum Heiligen Römischen Reich.
3Beleg anzeigen
- 3 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 3 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 976EreignisEreignis
Stockum wurde als Freiheit gegründet.
4Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 4 „In der Phase des Landesausbaus der Grafschaft Arnsberg wurden die Freiheiten Stockum (976), Hagen (1296), Sundern (vor 1310) und Langscheid (1307) gegründet.“ – Wikipedia: Sundern (Sauerland)
- 1296EreignisEreignis
Hagen wurde als Freiheit gegründet.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „In der Phase des Landesausbaus der Grafschaft Arnsberg wurden die Freiheiten Stockum (976), Hagen (1296), Sundern (vor 1310) und Langscheid (1307) gegründet.“ – Wikipedia: Sundern (Sauerland)
- 1807 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1975EreignisEreignis
Die Stadt Sundern entstand durch Zusammenschluss von 18 Gemeinden.
6Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 6 „Die Stadt Sundern entstand am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der bisher selbstständigen Gemeinden Allendorf (Sauerland), Altenhellefeld, Amecke (Sorpesee), Endorf, Enkhausen, Estinghausen, Hachen, Hagen, Hellefeld, Herblinghausen, Hövel, Langscheid (Sorpesee), Linnepe, Meinkenbracht, Stemel, Stockum, Sundern (Sauerland), Westenfeld und Wildewiese.“ – Wikipedia: Sundern (Sauerland)
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Sundern liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Sundern (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Sundern (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Sundern (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
4.689 Objekte zu „Sundern“ laut DDB, die ersten 5:
- Sundern (Sundern), Separation Sundern, Übersichtskarte (öffnet in neuem Tab) · Karte / Plan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Sundern (Sundern), Separation Sundern, Brouillonkarte II Sundern Flur 12 (öffnet in neuem Tab) · Karte / Plan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Sundern (Sundern), Separation Sundern, Brouillonkarte II Sundern Flur 9 (öffnet in neuem Tab) · Karte / Plan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Sundern (Sundern), Separation Sundern, Brouillonkarte II Sundern Flur 14 (öffnet in neuem Tab) · Karte / Plan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Sundern (Sundern), Separation Sundern, Brouillonkarte II Sundern Flur 3 (öffnet in neuem Tab) · Karte / Plan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Quellen dieser Akte (14 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
14 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Sundern ausgewertet: 14 Quellen · 2 Archivfunde · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Archive
- Vor Hannes Vout, Richter des Kölner Erzbischofs zu Sundern (to dem Sunderen), und seinem Gericht erklärt (1475, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen, CC0)
- Recklinghausen (bei Sundern): Schulten-Hof: 1. Hermann Schulten 1519; 2. Joh. Schulten 1523. 1543; 4. Hermann Schulten (1519, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen, CC0)
Bibliotheken
- [4614] = 2656. Arnsberg Süd (1901) (1901, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Sundern“: 22 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Kreppapiere : von Sundern in Westfalen (1913) (1913, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Nr. 6981. Sundern (1914) (1914, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4714] = 2726. Endorf (1917) (1917, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4614] = 2656. Arnsberg Süd (1918) (1918, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 46.870 Treffer bis 1950, älteste 1628 in „Wochentliche Ordinari Zeitung : auff das Jahr ...“ (1628, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Wochentliche Ordinari Zeitung : auff das Jahr ...“, 1628-12-27 (Bayerische Staatsbibliothek) (1628, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q6015: Sundern (CC0)
Lexika
- Wikipedia: Sundern (Sauerland) und 3 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Hinweis: Der Wortlaut der Belegsätze wird nur intern gespeichert.
Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir
Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Sundern_(Sauerland) (CC BY-SA 4.0).
Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.