Surheim
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Bajuwaren.
Die große Zahl
Seit 962 gehörte Surheim zu 1 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 16 Quellen aus Archiven, Bibliotheken und Normdaten
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Ortsakte · Nr. GA-24056858
Auch bekannt alsSuriheim, Sura
Heute: Saaldorf-Surheim, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Surheim (Saaldorf-Surheim). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Bajuwaren. Dort leben rund 1.278 Menschen (Stand 1987). Dein Ort Surheim wurde 788 erstmals urkundlich erwähnt. Dein Ort gehörte zum Fürstentum Salzburg, bevor Bayern es erhielt. Dein Ort bildet seit 1978 mit Saaldorf eine Gemeinde.
Lage
Lage: Saaldorf-Surheim, Deutschland · 47,874° N, 12,961° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 4 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 15 v. Chr. – 470Römer (Provinz Raetien)ungefährSeit 15 v. Chr. gehörte der Raum südlich der Donau wahrscheinlich zur römischen Provinz Raetien; um 470 räumten die Römer die letzten Lager.
5Beleg anzeigen
- 5 „Der römische Feldherr Drusus (Stiefsohn des Augustus) zog 15 v. Chr. mit einem Heer über den Brennerpass sowie flankierend über den Reschenpass in das Gebiet nördlich der Alpen.“ – Wikipedia: Raetia
- 5 „Ihr zufolge wurden zuletzt gegen 470 die noch römisch geprägten Militärlager Quintanis (Künzing) und Batavis (Castra Batava, Passau) der Raetia secunda geräumt, in der Tat unter dem Eindruck ständiger Überfälle durch plündernde Alamannen; archäologisch wird dies mit Abstrichen bestätigt.“ – Wikipedia: Raetia
- ab ca. 530BajuwarenungefährSeit etwa 530 siedelten hier wahrscheinlich die Bajuwaren; um 700 bestand ein bajuwarisches Herzogtum mit Bistümern.
6Beleg anzeigen
- 6 „Etwa nach 530 änderte sich die Tradition der Grabbeigaben in bairischen Reihengräbern.“ – Wikipedia: Bajuwaren
- 6 „Um das Jahr 700 wurden katholische Bistümer im bajuwarischen Herzogtum eingerichtet, das älteste davon Salzburg (696), später Regensburg (um 700), Freising (716), Passau (739) und Eichstätt (Mitte/2.“ – Wikipedia: Bajuwaren
Grenz-Zeitleiste
- 788 – 961keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 788EreignisEreignis
Surheim wird 788 erstmals erwähnt.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Urkundlich erstmals erwähnt wurde Surheim im Jahre 788 in der Notitia Arnonis.“ – Wikipedia: Surheim
- 962 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 962 bis 1806 gehörte Surheim zum Heiligen Römischen Reich.
8Beleg anzeigen
- 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 962EreignisEreignis
Otto I. ließ sich am 2. Februar 962 in Rom zum Kaiser krönen. Das Reich erlosch am 6. August 1806, als Kaiser Franz II. die Reichskrone niederlegte.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1788EreignisEreignis
Archivale zu Surheim: „Mayer, Mathias, geb. 1788 in ?, + ?, Wegmacher in Surheim, k. Bauinspektion Reichenhall“.
10Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 10 „Mayer, Mathias, geb. 1788 in ?, + ?, Wegmacher in Surheim, k. Bauinspektion Reichenhall (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1788“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1803EreignisEreignis
Erzherzog Ferdinand von Toskana erhielt Surheim bei der Säkularisation.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Bei der Säkularisation 1803 fiel Surheim an das Fürstentum Salzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana.“ – Wikipedia: Surheim
- 1807 – heutekeine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1808EreignisEreignis
Archivale zu Surheim: „Surheim: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen“.
12Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 12 „Surheim: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1808“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1808EreignisEreignis
Archivale zu Surheim: „Surheim: Frühe Kataster ab 1808. Häuser- und Rustikalsteuerkataster“.
13Beleg (Staatsarchiv München) anzeigen
- 13 „Surheim: Frühe Kataster ab 1808. Häuser- und Rustikalsteuerkataster (Staatsarchiv München), Laufzeit ab 1808“ – DDB: Staatsarchiv München
- 1978EreignisEreignis
Saaldorf und Surheim schlossen sich zur Gemeinde Saaldorf zusammen.
14Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 14 „Die bis dahin selbstständigen Gemeinden Saaldorf und Surheim wurden am 1. Mai 1978 zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Saaldorf zusammengeschlossen.“ – Wikipedia: Surheim
- 1994EreignisEreignis
Die Gemeinde erhielt den Namen Saaldorf-Surheim.
15Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 15 „Seit dem 1. Mai 1994 lautet der Gemeindename Saaldorf-Surheim.“ – Wikipedia: Surheim
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Surheim liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Surheim (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Surheim (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Surheim (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
162 Objekte zu „Surheim“ laut DDB, die ersten 5:
- Surheim: Häusersteuerkataster (öffnet in neuem Tab) · Amtsbücher, Register und Grundbücher · Staatsarchiv München
- Heimatbuch Saaldorf-Surheim (öffnet in neuem Tab) · Text · Deutsche Nationalbibliothek
- Schulhausneubau in Surheim (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Der Mesnerdienst in Surheim (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
- Schullehrerstelle in Surheim (öffnet in neuem Tab) · Akten · Staatsarchiv München
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 788 erwähnt.
16Beleg anzeigen
- 16 „Urkundlich erstmals erwähnt wurde Surheim im Jahre 788 in der Notitia Arnonis.“ – Wikipedia: Surheim
Das nächste runde Jubiläum: 2038 (1.250 Jahre).
Quellen dieser Akte (16 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
16 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Surheim ausgewertet: 16 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (788) belegt in Wikipedia: Surheim.
Archive
- Mayer, Mathias, geb. 1788 in ?, + ?, Wegmacher in Surheim, k. Bauinspektion Reichenhall (1788, Staatsarchiv München, CC0)
- Surheim: Frühe Kataster ab 1808. Besitzfassionen (1808, Staatsarchiv München, CC0)
- Surheim: Frühe Kataster ab 1808. Häuser- und Rustikalsteuerkataster (1808, Staatsarchiv München, CC0)
Bibliotheken
- 772. Salzburghofen / Bearbeitet im Topograph. Bureau des b. Generalstabes. (1892) (1892, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Surheim“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 601 Treffer bis 1950, älteste 1783 in „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“ (1783, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten“, 1783-04-22 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1783, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q24056858: Surheim (CC0)
- GND 4620532-9: Surheim (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Lexika
- Wikipedia: Surheim und 7 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Surheim (CC BY-SA 4.0).
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