Taunusstein
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Alamannen und Franken.
Die große Zahl
Seit 1977 gehörte Taunusstein zu 1 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 11 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0569664
Auch bekannt alsТаунусштайн
Heute: Rheingau-Taunus-Kreis, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Taunusstein (Rheingau-Taunus-Kreis). Dort leben rund 30.156 Menschen (Stand 2025). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer, Alamannen und Franken. Dein Ort Taunusstein entstand durch den Zusammenschluss von sechs selbständigen Gemeinden und erhielt sofort Stadtrechte. Dein Ort wuchs um vier weitere Gemeinden und bildet heute zehn Stadtteile.
Lage
Lage: Rheingau-Taunus-Kreis, Deutschland · 50,143° N, 8,161° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 450 – 40 v. Chr.Kelten (Latène-Kultur)ungefährZwischen etwa 450 und 40 v. Chr. gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Verbreitungsgebiet der Latène-Kultur, die man den Kelten zuschreibt.
1Beleg anzeigen
- 1 „Diese war zwischen 450 v. Chr. und 40 v. Chr. in Frankreich, der nordalpinen Schweiz, Süddeutschland bis zu den Mittelgebirgen, Österreich, der Tschechischen Republik und Teilen Ungarns verbreitet.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- 1 „Träger der Latènekultur sind die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen, später auch in römischen Quellen genannten Kelten.“ – Wikipedia: La-Tène-Kultur
- ca. 100 – 260Römer (Obergermanisch-Raetischer Limes)ungefährIm 2. Jahrhundert lag die Gegend wahrscheinlich im römischen Dekumatland hinter dem Obergermanisch-Raetischen Limes; um 260 räumten die Römer das Land (Limesfall).
2Beleg anzeigen
- 2 „The Upper German-Raetian Limes covers a length of 550 km and runs between Rheinbrohl on the Rhine and Eining on the Danube, built in stages during the 2nd century.“ – UNESCO-Welterbezentrum: Frontiers of the Roman Empire
- 2 „Vor allem im 2. Jahrhundert kam es durch rechtsrheinische Gebietserweiterungen und ein Vorschieben des Limes zu bedeutenden Vergrößerungen der Provinz (Dekumatland), die mit einer Fläche von insgesamt 93.500 km² zu den mittelgroßen Provinzen des römischen Imperiums gehörte.“ – Wikipedia: Germania superior
- 2 „Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt (Limesfall) und die militärische Grenze an Rhenus (Rhein) und Danubius (Donau) zurückverlegt.“ – Wikipedia: Germania superior
- ca. 260 – 500AlamannenungefährNach dem Limesfall um 260 siedelten hier wahrscheinlich Alamannen; seit 297 heißt der Raum Alamannia. Um 500 begann die fränkische Herrschaft.
3Beleg anzeigen
- 3 „Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt (Limesfall) und die militärische Grenze an Rhenus (Rhein) und Danubius (Donau) zurückverlegt.“ – Wikipedia: Germania superior
- 3 „Der geographische Begriff Alamannia kommt zum ersten Mal in einem lateinischen Panegyricus auf Constantius Chlorus aus dem Jahre 297 vor.“ – Wikipedia: Alamannen
- 3 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 4 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
Grenz-Zeitleiste
- 1971 – 1976keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1972EreignisEreignis
Vier Gemeinden schlossen sich am 1. Juli 1972 freiwillig Taunusstein an.
5Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 5 „Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Hambach, Niederlibbach, Orlen und Wingsbach in die Stadt Taunusstein auf freiwilliger Basis eingegliedert.“ – Wikipedia: Taunusstein
- 1977 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1977 gehört Taunusstein zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
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Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
881 Objekte zu „Taunusstein“ laut DDB, die ersten 5:
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Quellen dieser Akte (11 Quellen aus 6 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
11 Quellen aus 6 Einrichtungen
Für Taunusstein ausgewertet: 11 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Bibliotheken
- Der Sozialberater : Informationsdienst für d. gesamte Sozialrecht / Hrsg. Horst W. Heinke (1957-1987) (1957, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Taunusstein“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 2 Treffer bis 1950, älteste 1937 in „Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger“ (1937, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger“, 1937-08-18 (Universität Mannheim. Universitätsbibliothek) (1937, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Taunusstein (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- UNESCO-Welterbezentrum: Frontiers of the Roman Empire (Quelle)
- Wikipedia: Taunusstein und 4 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Taunusstein (CC BY-SA 4.0).
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