Tempelhof
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1247 gehörte Tempelhof zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 27 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Preuße gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0363830
Auch bekannt alsBerlin-Tempelhof, Темпельхоф
Heute: Tempelhof-Schöneberg, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Tempelhof (Tempelhof-Schöneberg). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 59.728 Menschen (Stand 2015). Dein Ort entstand als Straßenangerdorf wohl um 1200, spätestens 1210 "aus wilder Wurzel" im Rahmen der Ostsiedlung. Der Name geht auf den Templerorden zurück, der hier eine wehrhafte Komturei errichtete. Das Tempelhofer Feld wurde 1772 unter Friedrich II. zum preußischen Exerzier- und Paradeplatz.
Lage
Lage: Tempelhof-Schöneberg, Deutschland · 52,467° N, 13,383° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ab ca. 8000 v. Chr.Steinzeitliche Siedler (Teltow)ungefährFunde belegen, dass der Teltow schon vor etwa 8000 bis 10.000 Jahren besiedelt war.
1Beleg anzeigen
- 1 „Funde belegen, dass der Teltow bereits vor ca. 8000 bis 10.000 Jahren besiedelt war.“ – Wikipedia: Teltow (Landschaft)
- ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
2Beleg anzeigen
- 2 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
- ca. 600 v. Chr. – 0Jastorf-Kultur (Vorläufer der Elbgermanen)ungefährVon etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Gebiet der Jastorf-Kultur, der Vorgängerin der Elbgermanen.
3Beleg anzeigen
- 3 „Die Jastorf-Kultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kulturgruppe aus der Zeit von etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende (vorrömische Eisenzeit), die als Vorgängerkultur der Elbgermanen angesehen wird.“ – Wikipedia: Jastorf-Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
4Beleg anzeigen
- 4 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 4 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ab ca. 600Sprewanen (Slawen)ungefährSeit dem 7. Jahrhundert siedelten im Berliner Raum wahrscheinlich die Sprewanen; im Teltow lag ihr Gebiet.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Sprewanen erreichten im Zuge der Völkerwanderung im 7. Jahrhundert den Berliner Raum und errichteten im dünn besiedelten Gebiet beiderseits der Spree Siedlungen.“ – Wikipedia: Sprewanen
- 5 „Im Teltow siedelten die Sprewanen, deren Fürst Jacza von Köpenick erbitterter Gegenspieler von Albrecht dem Bären, dem Gründer und ersten Markgrafen der Mark Brandenburg, war.“ – Wikipedia: Teltow (Landschaft)
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
6Beleg anzeigen
- 6 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 6 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ungefährOrtsname (germanisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs. Der Name geht auf den Templerorden zurück, der hier die Komturei Tempelhof errichtete.
7Beleg anzeigen
- 7 „Es wird daher mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen, dass dies der ursprüngliche Name des Dorfes war, das dann später stärker mit dem „Templer Hof“ identifiziert wurde, sodass es dessen Name übernahm.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
Grenz-Zeitleiste
- 1247 – 1415Mark BrandenburgMark Brandenburg
Von 1247 bis 1415 gehörte Tempelhof zur Mark Brandenburg.
8Beleg anzeigen
- 8 „Am 11. Juni 1157 konnte Albrecht der Bär die Brandenburg im Kampf endgültig erobern.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 8 „Das Jahr 1157 gilt folglich als das traditionelle Gründungsjahr der Mark Brandenburg.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 8 „Dieser verlieh ihm daher vier Jahre später, am 30. April 1415 auf dem Konstanzer Konzil, die Würde des Markgrafen von Brandenburg, des Erzkämmerers und Kurfürsten des Reichs.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1415 – 1701Kurfürstentum BrandenburgKurfürstentum Brandenburg
Von 1415 bis 1701 gehörte Tempelhof zum Kurfürstentum Brandenburg.
9Beleg anzeigen
- 9 „Der König setzte 1411 auf Drängen der märkischen Gesandtschaft Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg aus dem Haus Hohenzollern, zum erblichen Hauptmann in der Mark Brandenburg ein und stattete ihn mit landesherrlichen Vollmachten aus.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 9 „Dieser verlieh ihm daher vier Jahre später, am 30. April 1415 auf dem Konstanzer Konzil, die Würde des Markgrafen von Brandenburg, des Erzkämmerers und Kurfürsten des Reichs.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 9 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1415EreignisEreignis
1411 setzte König Sigismund Friedrich VI. aus dem Haus Hohenzollern als Hauptmann in der Mark ein. 1415 verlieh König Sigismund Friedrich auf dem Konstanzer Konzil die Würde des Kurfürsten von Brandenburg.
10Beleg anzeigen
- 10 „Der König setzte 1411 auf Drängen der märkischen Gesandtschaft Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg aus dem Haus Hohenzollern, zum erblichen Hauptmann in der Mark Brandenburg ein und stattete ihn mit landesherrlichen Vollmachten aus.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 10 „Dieser verlieh ihm daher vier Jahre später, am 30. April 1415 auf dem Konstanzer Konzil, die Würde des Markgrafen von Brandenburg, des Erzkämmerers und Kurfürsten des Reichs.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 10 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1435EreignisEreignis
Die Johanniter verkauften Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Rixdorf an die Stadt Berlin.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Im Jahr 1435 verkauften die Johanniter Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Rixdorf an die Stadt Berlin.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
- 1435EreignisEreignis
Archivale zu Tempelhof: „Verträge und Urkunden über das Gut Tempelhof und die dazugehörigen Feldmarken aus den Jahren 1435 bis“.
12Beleg (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz) anzeigen
- 12 „Verträge und Urkunden über das Gut Tempelhof und die dazugehörigen Feldmarken aus den Jahren 1435 bis (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz), Laufzeit ab 1435“ – DDB: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- 1601EreignisEreignis
Kurfürstin Catharina erwarb das Gut Tempelhof.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „1601 erwarb die Kurfürstin Catharina, Ehefrau des Kurfürsten Joachim Friedrich, das Gut Tempelhof.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
- 1650EreignisEreignis
Kurfürst Friedrich Wilhelm erwarb Tempelhof und schenkte es seiner Ehefrau Luise Henriette.
14Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 14 „Dessen Erbe, sein Sohn Adolf von Schwarzenberg, verkaufte Tempelhof 1650 an den Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der es seine Ehefrau Luise Henriette schenkte.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
- 1701 – 1870PreußenPreußen
Von 1701 bis 1870 gehörte Tempelhof zu Preußen.
15Beleg anzeigen
- 15 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 15 „Bei der Neuordnung Preußens infolge des Wiener Kongresses wurde 1815 innerhalb des Staates Preußen die Provinz Brandenburg gegründet.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1701EreignisEreignis
Friedrich III. von Brandenburg ließ sich 1701 mit Zustimmung des Kaisers zum König in Preußen krönen. 1815 gründete Preußen nach dem Wiener Kongress die Provinz Brandenburg.
16Beleg anzeigen
- 16 „Ein günstiger außenpolitischer Moment ermöglichte schließlich am 18. Januar 1701 mit der Zustimmung des Kaisers zu diesem Projekt die Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 16 „Bei der Neuordnung Preußens infolge des Wiener Kongresses wurde 1815 innerhalb des Staates Preußen die Provinz Brandenburg gegründet.“ – Wikipedia: Mark Brandenburg
- 1763EreignisEreignis
Archivale zu Tempelhof: „Tempelhof betr. 1763 Mutungs- und Belehnungsakte des Geh. Rats Karl Franz v. Reinhardt und dessen Frau“.
17Beleg (Brandenburgisches Landeshauptarchiv) anzeigen
- 17 „Tempelhof betr. 1763 Mutungs- und Belehnungsakte des Geh. Rats Karl Franz v. Reinhardt und dessen Frau (Brandenburgisches Landeshauptarchiv), Laufzeit ab 1763“ – DDB: Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- 1772EreignisEreignis
Archivale zu Tempelhof: „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 31. August 1772. Gärtner, Ludwig. Viehmäster. geb. in Berlin-Tempelhof. 26 Jahre alt. Vater: Christian“.
18Beleg (Landesarchiv Berlin) anzeigen
- 18 „Bürgeraufnahmeprotokoll vom 31. August 1772. Gärtner, Ludwig. Viehmäster. geb. in Berlin-Tempelhof. 26 Jahre alt. Vater: Christian (Landesarchiv Berlin), Laufzeit ab 1772“ – DDB: Landesarchiv Berlin
- 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Tempelhof zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1920EreignisEreignis
Bei der Bildung von Groß-Berlin wurde der 13. Verwaltungsbezirk gebildet.
19Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 19 „Bei der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 wurde aus den Landgemeinden Tempelhof, Mariendorf (ohne Südende), Marienfelde und Lichtenrade der 13. Verwaltungsbezirk gebildet, der bis 2000 bestand.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
- 1945 – 1990West-BerlinWest-Berlin
Von 1945 bis 1990 gehörte Tempelhof zu West-Berlin, das die drei Westalliierten verwalteten.
20Beleg anzeigen
- 20 „West-Berlin, auch Westberlin, und Berlin (West) waren Bezeichnungen für den Teil von Groß-Berlin, der während der Teilung Berlins ab Ende des Zweiten Weltkriegs von 1945 bis 1990 von den drei westlichen Besatzungsmächten USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich verwaltet und ab 1950 mit deren Genehmigung vom Senat von Berlin regiert wurde.“ – Wikipedia: West-Berlin
- 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen.
21Beleg anzeigen
- 21 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 21 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1945EreignisEreignis
Von 1945 bis 1990 verwalteten die drei Westalliierten USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich West-Berlin. Seit 1950 regierte der Senat von Berlin mit deren Genehmigung.
22Beleg anzeigen
- 22 „West-Berlin, auch Westberlin, und Berlin (West) waren Bezeichnungen für den Teil von Groß-Berlin, der während der Teilung Berlins ab Ende des Zweiten Weltkriegs von 1945 bis 1990 von den drei westlichen Besatzungsmächten USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich verwaltet und ab 1950 mit deren Genehmigung vom Senat von Berlin regiert wurde.“ – Wikipedia: West-Berlin
- 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
23Beleg anzeigen
- 23 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 23 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Tempelhof zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Tempelhof liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Tempelhof (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Tempelhof (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Tempelhof (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
34.311 Objekte zu „Tempelhof“ laut DDB, die ersten 5:
- Berlin-Tempelhof : In Berlin-Tempelhof, Ullsteinstzrasse, Hafen Tempelhof (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Deutsche Fotothek
- Bahnbetriebswerk Tempelhof / Werkhalle; Berlin, Tempelhof-Schöneberg (öffnet in neuem Tab) · Werkhalle · Landesdenkmalamt Berlin
- Bahnbetriebswerk Tempelhof / Wasserturm; Berlin, Tempelhof-Schöneberg (öffnet in neuem Tab) · Wasserturm · Landesdenkmalamt Berlin
- U-Bahnhof Alt-Tempelhof; Berlin, Tempelhof-Schöneberg (öffnet in neuem Tab) · Bahnhof (U) · Landesdenkmalamt Berlin
- Reform-Realgymnasium Tempelhof; Berlin, Tempelhof-Schöneberg (öffnet in neuem Tab) · Brunnen · Landesdenkmalamt Berlin
Ortsname
Der Name geht auf den Templerorden zurück, der hier die Komturei Tempelhof errichtete. Der ursprüngliche Dorfname war vermutlich Tempelfelde, später übernahm der Ort den Namen des "Templer Hof".
24Beleg anzeigen
- 24 „Es wird daher mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen, dass dies der ursprüngliche Name des Dorfes war, das dann später stärker mit dem „Templer Hof“ identifiziert wurde, sodass es dessen Name übernahm.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
Siedlung
- um 1200Gesichert
Templerorden
25Beleg anzeigen
- 25 „Der Name Tempelhof geht auf den Templerorden (christliche Ordensritter) zurück, der hier die wehrhafte Komturei Tempelhof errichtete, wohl spätestens um 1200, zu dem neben dem Dorf Tempelhof auch Siedlungen in Marienfelde, Mariendorf und Rixdorf gehörten.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
- um 1200Gesichert
Siedler der Ostsiedlung
26Beleg anzeigen
- 26 „Im Rahmen des Landesausbaus der sogenannten „Ostsiedlung“ wurde auf dem mittleren Hohen Teltow wohl um 1200, spätestens 1210 „aus wilder Wurzel“ ein Straßenangerdorf gegründet.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1247 erwähnt.
27Beleg anzeigen
- 27 „Im Kloster Walkenried wurde 1247 eine Urkunde ausgestellt, mit der der Bischof von Brandenburg diesem Kloster den Zehnten von 100 Hufen in der Uckermark überträgt.“ – Wikipedia: Berlin-Tempelhof
Das nächste runde Jubiläum: 2047 (800 Jahre).
Historische Ansichten
(Bildseite öffnet in neuem Tab)
Wohnhaus, Berlin-Tempelhof: Ansichten · Museum of Architecture at Berlin Institute of Technology · gemeinfrei
Quellen dieser Akte (27 Quellen aus 11 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
27 Quellen aus 11 Einrichtungen
Für Tempelhof ausgewertet: 27 Quellen · 3 Archivfunde · 1 historische Ansicht · Ersterwähnung (1247) belegt in Wikipedia: Berlin-Tempelhof.
Archive
- Verträge und Urkunden über das Gut Tempelhof und die dazugehörigen Feldmarken aus den Jahren 1435 bis (1435, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, CC0)
- Tempelhof betr. 1763 Mutungs- und Belehnungsakte des Geh. Rats Karl Franz v. Reinhardt und dessen Frau (1763, Brandenburgisches Landeshauptarchiv, CC0)
- Bürgeraufnahmeprotokoll vom 31. August 1772. Gärtner, Ludwig. Viehmäster. geb. in Berlin-Tempelhof. 26 Jahre alt. Vater: Christian (1772, Landesarchiv Berlin, CC0)
Bibliotheken
- [3666] = 1996. Dombrowka (1911) (1911, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Tempelhof“: 11 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [3546] = 1908. Schöneberg (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3546] = 1908. Schöneberg (1919) (1919, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Vereinigung der Druckerei mit der Druckerei der "Berliner Südpost". Ernst Willy Stein ist Geschäftsführer. Karl Rebhan, John Häffcke u. Friedr. Carl Langbein erhalten Prokura. Die bisherigen Faktoren (1921) (1921, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [3546] = 1908. Berlin (Süd) (1927) (1927, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 164.877 Treffer bis 1950, älteste 1748 in „Hamburger Relations-Courier“ (1748, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hamburger Relations-Courier“, 1748-05-31 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1748, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Schlacht bey Kollin den 18. Jun. 1757, nach Tempelhof. S.l.e.a. und ohne Angabe des Zeichners [nach 1757] (1757) (1757, University and State Library Darmstadt, CC0)
Normdaten
- Wikidata Q363830: Tempelhof (CC0)
- GND 4112722-5: Berlin-Tempelhof (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Verwaltungsbezirk Tempelhof, Bezirk Berlin-Tempelhof, Tempelhof (Berlin), Verwaltungsbezirk Berlin-Tempelhof, Bezirk Tempelhof, Verwaltungsbezirk (13) · Gründung/Errichtung laut GND: 1920“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Tempelhof (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Berlin-Tempelhof und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Historische Ansichten
- Wohnhaus, Berlin-Tempelhof: Ansichten (CC0)„Quelle: Europeana“
Hinweis: Der Wortlaut der Belegsätze wird nur intern gespeichert.
Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir
Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Tempelhof (CC BY-SA 4.0).
Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.