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Thieshope

Auf einen Blick

Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken.

Die große Zahl

Thieshope gehörte zu 0 verschiedenen Herrschaften.

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Ortsakte · Nr. GA-140033595

Heute: Brackel, Deutschland

Die Kurzfassung

Dein Ort ist Thieshope (Brackel). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Sachsen, später Franken. Dein Ort Thieshope gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Winsen an der Luhe des Kurfürstentums Hannover. Dein Ort wurde am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Brackel.

Lage

Lage: Brackel, Deutschland · 53,407° N, 9,886° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)

Vor der ersten Erwähnung – ungefähr

  1. ca. 4200 – 2800 v. Chr.Trichterbecherkultur (Jungsteinzeit)VermutungVon etwa 4200 bis 2800 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zur Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit.
    1Beleg anzeigen
    • 1 „Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB; englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).“ – Wikipedia: Trichterbecherkultur
  2. ca. 1800 – 530 v. Chr.Nordischer Kreis (Bronzezeit)VermutungVon 1800 bis 530 v. Chr. gehörte der Norden vermutlich zum Nordischen Kreis der Bronzezeit, dessen Fundplätze bis Norddeutschland reichen.
    2Beleg anzeigen
    • 2 „Die Nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. – 530 v. Chr.), auch „Nordischer Kreis“, ist nach Oscar Montelius (1843–1921) eine Epoche der Bronzezeit im südlichen Skandinavien, deren Fundplätze von Dänemark und Norddeutschland bis Estland reichen.“ – Wikipedia: Nordische Bronzezeit
  3. ca. 12 v. Chr. – 16CheruskerVermutungUm die Zeitenwende lebten zwischen Weser, Elbe und Harz vermutlich die Cherusker; zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer Kriege gegen sie, 9 n. Chr. folgte die Varusschlacht.
    3Beleg anzeigen
    • 3 „Man geht deshalb davon aus, dass sich das Siedlungsgebiet der Cherusker zwischen Weser, Elbe und Harz befand.“ – Wikipedia: Cherusker
    • 3 „In den Jahren zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr. führten die Römer unter Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus Kriege gegen die Cherusker (Augusteische Germanenkriege).“ – Wikipedia: Cherusker
    • 3 „Den Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen bildete die Varusschlacht (9 n. Chr.), in deren Verlauf drei römische Legionen aufgerieben wurden.“ – Wikipedia: Cherusker
  4. ca. 285 – 804SachsenungefährWahrscheinlich siedelten hier Sachsen, die Karl der Große in den Sachsenkriegen (772–804) unterwarf; die früheste sichere Nennung stammt von 285.
    4Beleg anzeigen
    • 4 „Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen in den Sachsenkriegen (772–804) endgültig unterworfen wurden.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
    • 4 „Abgesehen von Ptolemäus werden Sachsen erstmals bei Eutrop für das Jahr 285 genannt, wobei Eutrops Text zwischen 364 und 380 n. Chr. entstand.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
  5. ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
    5Beleg anzeigen
    • 5 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
    • 5 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)

Grenz-Zeitleiste

  1. 0 – heute

    Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.

  2. 1811
    Ereignis

    Frankreich annektierte Thieshope; der Ort gehörte zum Kanton Winsen im Departement der Elbmündung.

    6Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 6 „Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Winsen im Departement der Elbmündung.“ – Wikipedia: Thieshope
  3. 1814
    Ereignis

    Thieshope fiel an Hannover zurück und gehörte zunächst wieder zum Amt Winsen.

    7Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 7 „1814 fiel Thieshope an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Winsen, dann von 1852 bis 1859 zum Amt Pattensen und danach wieder zum Amt Winsen.“ – Wikipedia: Thieshope
  4. 1852
    Ereignis

    Hannover wies Thieshope dem Amt Pattensen zu.

    8Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 8 „1814 fiel Thieshope an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Winsen, dann von 1852 bis 1859 zum Amt Pattensen und danach wieder zum Amt Winsen.“ – Wikipedia: Thieshope
  5. 1867
    Ereignis

    Preußen annektierte Thieshope mit dem gesamten Königreich Hannover.

    9Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 9 „1867 fiel die Gemeinde Thieshope mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Winsen sowie seit 1932 zum Landkreis Harburg.“ – Wikipedia: Thieshope
  6. 1885
    Ereignis

    Preußen wies Thieshope dem Kreis Winsen zu.

    10Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 10 „1867 fiel die Gemeinde Thieshope mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Winsen sowie seit 1932 zum Landkreis Harburg.“ – Wikipedia: Thieshope
  7. 1972
    Ereignis

    Niedersachsen machte Thieshope am 1. Juli 1972 zur Teilgemeinde Brackels.

    11Beleg (Wikipedia) anzeigen
    • 11 „Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Thieshope am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Brackel.“ – Wikipedia: Thieshope

Findbuch · Verweise

Weiter forschen

Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Thieshope liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.

Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek

3 Objekte zu „Thieshope“ laut DDB:

Quellen dieser Akte (7 Quellen aus 2 Einrichtungen)

Aktenvermerk

Quellen dieser Akte

7 Quellen aus 2 Einrichtungen

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Für Thieshope ausgewertet: 7 Quellen · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.

Lexika

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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Thieshope (CC BY-SA 4.0).

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