Tönisvorst
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Römer, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1131 gehörte Tönisvorst zu 2 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 8 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
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Ortsakte · Nr. GA-0163570
Auch bekannt alsТёнисфорст
Heute: Kreis Viersen, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Tönisvorst (Kreis Viersen). Dort leben rund 29.296 Menschen (Stand 2025). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Römer, später Franken. Dein Ort besteht aus den beiden ursprünglich eigenständigen Hauptorten St. Tönis und Vorst sowie mehreren Siedlungen. Dein Ort liegt am Niederrhein und wurde 1970 aus mehreren Gemeinden gebildet. Dein Ort erhielt 1979 das Stadtrecht.
Lage
Lage: Kreis Viersen, Deutschland · 51,321° N, 6,493° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 2200 – 800 v. Chr.BronzezeitbelegtGermanische und keltische Volksstämme siedelten am Niederrhein.
1Beleg anzeigen
- 1 „In der Bronze- und Eisenzeit siedelten sich germanische und keltische Volksstämme am Niederrhein an.“ – Wikipedia: Tönisvorst
- ca. 800 – 50 v. Chr.EisenzeitbelegtEisenzeitliche Siedlungsspuren entstanden an der heutigen Butzenstraße.
2Beleg anzeigen
- 2 „Erste Siedlungsspuren sind jungsteinzeitliche Funde wie ein Steinbeil (heute im Kramer-Museum Kempen) und Spuren eisenzeitlicher Siedlungsplätze an der heutigen Butzenstraße.“ – Wikipedia: Tönisvorst
- ca. 50 v. Chr. – 50RömerbelegtRömisch-germanische Siedlung im Raum Vorst ist durch Brand- und Urnengräber belegt.
3Beleg anzeigen
- 3 „Brand- und Urnengräber, die an "Hinkes Weißhof" in Vorst gefunden wurden, belegen eine römisch-germanische Siedlung im Raum Vorst.“ – Wikipedia: Tönisvorst
- ca. 13 v. Chr. – 455RömerungefährSeit etwa 13 v. Chr. stand das linke Rheinufer wahrscheinlich unter römischer Kontrolle; nach etwa 455 folgten Alamannen und Franken.
4Beleg anzeigen
- 4 „Mit den augusteischen Feldzügen ab 13/12 v. Chr. gelangten die linksrheinischen Gebiete unter römische Kontrolle.“ – Wikipedia: Germania superior
- 4 „Nach etwa 455 traten dann Alamannen und schließlich die merowingischen Franken die Nachfolge der römischen Herrschaft am Rhein an: Als Chlodwig I. um 482 seinem Vater als rex nachfolgte, wurde er formal zugleich administrator der Provinz Germania Prima, die sich dann schrittweise in fränkisches Kronland verwandeln sollte.“ – Wikipedia: Germania superior
- ca. 500 – 800FrankenbelegtFränkische Stammesverbände siedelten nach Abzug der Römer am Niederrhein.
5Beleg anzeigen
- 5 „Während der fränkischen Landnahme siedelten nach Abzug der Römer fränkische Stammesverbände am Niederrhein, die das entstandene Machtvakuum füllten.“ – Wikipedia: Tönisvorst
Grenz-Zeitleiste
- 1131 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1131 bis 1806 gehörte Tönisvorst zum Heiligen Römischen Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 6 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1807 – 1974keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1970EreignisEreignis
St. Tönis und Vorst werden zur Gemeinde Tönisvorst vereinigt.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „Entsprechend dem Gesetz zur Neugliederung des Kreises Kempen-Krefeld und der kreisfreien Stadt Viersen wurden zum 1. Januar 1970 die Gemeinden St. Tönis und Vorst zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Tönisvorst zusammengeschlossen.“ – Wikipedia: Tönisvorst
- 1975 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1975 gehört Tönisvorst zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Tönisvorst liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Tönisvorst (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Tönisvorst (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Tönisvorst (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
2.964 Objekte zu „Tönisvorst“ laut DDB, die ersten 5:
- GR 60 Tönisvorst 90 Tönisvorst life: Tönisvorst life (öffnet in neuem Tab) · Kreisarchiv Viersen
- GR 60 Tönisvorst 90 Tönisvorst life: Tönisvorst life (öffnet in neuem Tab) · Kreisarchiv Viersen
- GR 60 Tönisvorst 90 Tönisvorst life: Tönisvorst life (öffnet in neuem Tab) · Kreisarchiv Viersen
- Gewerbekartei Tönisvorst (öffnet in neuem Tab) · Sachakte · Kreisarchiv Viersen
- TönisVorst (öffnet in neuem Tab) · Kreisarchiv Viersen
Siedlung
- BronzezeitGesichert
germanische und keltische Volksstämme
8Beleg anzeigen
- 8 „In der Bronze- und Eisenzeit siedelten sich germanische und keltische Volksstämme am Niederrhein an.“ – Wikipedia: Tönisvorst
- FrühmittelalterGesichert
fränkische Stammesverbände
9Beleg anzeigen
- 9 „Während der fränkischen Landnahme siedelten nach Abzug der Römer fränkische Stammesverbände am Niederrhein, die das entstandene Machtvakuum füllten.“ – Wikipedia: Tönisvorst
- FrühmittelalterGesichert
fränkische Siedler
10Beleg anzeigen
- 10 „Fränkische Siedler nahmen die schon unter den Römern hier ansässigen Germanenstämme in sich auf und legten in Form von Ackerburgen Einzelhofsiedlungen an.“ – Wikipedia: Tönisvorst
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1131 erwähnt.
11Beleg anzeigen
- 11 „Die erste Erwähnung einer Kirche datiert aus dem Jahr 1131.“ – Wikipedia: Tönisvorst
Das nächste runde Jubiläum: 2031 (900 Jahre).
Quellen dieser Akte (8 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
8 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Tönisvorst ausgewertet: 8 Quellen · Ersterwähnung (1131) belegt in Wikipedia: Tönisvorst.
Bibliotheken
- St. Töniser Heimatbrief / Heimatbund St. Tönis 1952 e.V (1953) (1953, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Tönisvorst“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 3 Treffer bis 1950, älteste 1901 in „Neues Tagblatt und General-Anzeiger für Stuttgart und Württemberg“ (1901, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Neues Tagblatt und General-Anzeiger für Stuttgart und Württemberg“, 1901-12-06 (Württembergische Landesbibliothek) (1901, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Tönisvorst (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Tönisvorst und 2 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Tönisvorst (CC BY-SA 4.0).
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