Wiesbaum
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Franken.
Die große Zahl
Seit 1131 gehörte Wiesbaum zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 17 Quellen aus Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 50 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Franzose gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0567676
Auch bekannt alsВисбаум
Heute: Landkreis Vulkaneifel, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Wiesbaum (Landkreis Vulkaneifel). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Kelten, später Römer und Franken. Dort leben rund 637 Menschen (Stand 2025). Dein Ort Wiesbaum liegt in der Vulkaneifel und gehört zur Verbandsgemeinde Gerolstein. Papst Innozenz II. bestätigte dem Bonner Cassius-Stift bereits 1131 den Besitz in Wiesbaum.
Lage
Lage: Landkreis Vulkaneifel, Deutschland · 50,341° N, 6,67° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 58 – 50 v. Chr.Treverer (Kelten)ungefährIm Moselraum lebten wahrscheinlich die keltischen Treverer, die Caesar 58 v. Chr. erstmals nennt.
4Beleg anzeigen
- 4 „Erstmals werden die Treverer in historischen literarischen Quellen von Gaius Iulius Caesar für das Jahr 58 v. Chr. erwähnt.“ – Wikipedia: Treverer
- 4 „Zu ersten Begegnungen zwischen römischen Truppen und gallischen beziehungsweise germanischen Stämmen im Gebiet der späteren Provinz kam es um 50 v. Chr. während des Gallienfeldzuges von Gaius Iulius Caesar.“ – Wikipedia: Germania inferior
- ca. 13 v. Chr. – 455RömerungefährSeit etwa 13 v. Chr. stand das linke Rheinufer wahrscheinlich unter römischer Kontrolle; nach etwa 455 folgten Alamannen und Franken.
5Beleg anzeigen
- 5 „Mit den augusteischen Feldzügen ab 13/12 v. Chr. gelangten die linksrheinischen Gebiete unter römische Kontrolle.“ – Wikipedia: Germania superior
- 5 „Nach etwa 455 traten dann Alamannen und schließlich die merowingischen Franken die Nachfolge der römischen Herrschaft am Rhein an: Als Chlodwig I. um 482 seinem Vater als rex nachfolgte, wurde er formal zugleich administrator der Provinz Germania Prima, die sich dann schrittweise in fränkisches Kronland verwandeln sollte.“ – Wikipedia: Germania superior
- ca. 500 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährSeit etwa 500 gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Fränkischen Reich, das Chlodwig I. schuf; 870 wurde das mittlere Reich zwischen Ost- und Westfranken geteilt.
6Beleg anzeigen
- 6 „Der merowingische König Chlodwig I. vereinigte in den Jahren um 500 erstmals die Teilverbände der Salfranken und Rheinfranken und schuf das Fränkische Reich, das unter dem Karolinger Karl dem Großen seine größte Ausdehnung erfuhr.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)belegtDer Ortsname ist germanischen Ursprungs. Der Name Wiesbaum geht auf die ältere Form Wisebenne zurück.
7Beleg anzeigen
- 7 „Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.“ – Wikipedia: Wiesbaum
Grenz-Zeitleiste
- 1131 – 1798Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1131 bis 1798 gehörte Wiesbaum zum Heiligen Römischen Reich.
8Beleg anzeigen
- 8 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 8 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1131EreignisEreignis
Papst Innozenz II. bestätigte dem Bonner Cassius-Stift den Besitz in Wiesbaum.
9Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 9 „Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.“ – Wikipedia: Wiesbaum
- 1131EreignisEreignis
Wiesbaum wird 1131 erstmals erwähnt.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.“ – Wikipedia: Wiesbaum
- 1798 – 1814FrankreichFrankreich
Von 1798 bis 1814 gehörte Wiesbaum zu Frankreich.
Quelle: GOV - 1816 – 1870PreußenPreußen
Von 1816 bis 1870 gehörte Wiesbaum zu Preußen.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Wiesbaum zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Wiesbaum lag in der Französischen Besatzungszone.
11Beleg anzeigen
- 11 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 11 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1946 – 1949Französische BesatzungszoneFranzösische Besatzungszone
Von 1946 bis 1949 gehörte Wiesbaum zur Französischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1949 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1949 gehört Wiesbaum zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
12Beleg anzeigen
- 12 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 12 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Wiesbaum liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Wiesbaum (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Wiesbaum (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Wiesbaum (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
74 Objekte zu „Wiesbaum“ laut DDB, die ersten 5:
- Arbeit mit dem Wiesbaum (öffnet in neuem Tab) · Fotografie · Badisches Landesmuseum Karlsruhe
- Wenn der erste Wiesbaum fällt (öffnet in neuem Tab) · Grafik · Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Universitätsbibliothek
- Wiesbaum, Gauß-Krüger-Koordinaten: Rechtswert: 2546, Hochwert: 5578 (öffnet in neuem Tab) · Luftbildplan · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Entnazifizierung Johannes Wiesbaum , geb. 01.03.1881 (Vertreter) (öffnet in neuem Tab) · Sachakte · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Entnazifizierung Heinz Wiesbaum , geb. 19.06.1912 (Ingenieur) (öffnet in neuem Tab) · Sachakte · Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
Ortsname
Der Name Wiesbaum geht auf die ältere Form Wisebenne zurück.
13Beleg anzeigen
- 13 „Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.“ – Wikipedia: Wiesbaum
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1131 erwähnt.
14Beleg anzeigen
- 14 „Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.“ – Wikipedia: Wiesbaum
Das nächste runde Jubiläum: 2031 (900 Jahre).
Quellen dieser Akte (17 Quellen aus 5 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
17 Quellen aus 5 Einrichtungen
Für Wiesbaum ausgewertet: 17 Quellen · Ersterwähnung (1131) belegt in Wikipedia: Wiesbaum.
Bibliotheken
- Förderung des Vogelschutzes in Bayern (1910) (1910, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Wiesbaum“: 1 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 1.873 Treffer bis 1950, älteste 1787 in „Karlsruher Zeitung“ (1787, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Karlsruher Zeitung“, 1787-01-03 (Badische Landesbibliothek) (1787, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Wiesbaum (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Wiesbaum und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
Hinweis: Der Wortlaut der Belegsätze wird nur intern gespeichert.
Die Auswertung läuft automatisiert mit KI und wird mechanisch geprüft. Ein Mensch hat diese Akte noch nicht gelesen. So arbeiten wir
Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaum (CC BY-SA 4.0).
Diese Akte wurde automatisch erstellt und mechanisch auf Jahreszahlen und Formulierungen geprüft. Ein Mensch hat sie noch nicht gelesen. Fehler melden wir gern: Kontakt. So entsteht eine Akte: Methodik.