Wiesenfeld
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken.
Die große Zahl
Seit 1560 gehörte Wiesenfeld zu 6 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 25 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren: (nicht belegt).
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Preuße
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
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Ortsakte · Nr. GA-0551964
Auch bekannt alsВизенфельд
Heute: Landkreis Eichsfeld, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Wiesenfeld (Landkreis Eichsfeld). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Thüringer, später Franken. Dort leben rund 228 Menschen (Stand 2025). Dein Ort Wiesenfeld liegt im thüringischen Eichsfeld und wurde bereits im 9. Jahrhundert als "Wiesenfelt" erwähnt. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Wiesenfeld von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt.
Lage
Lage: Landkreis Eichsfeld, Deutschland · 51,27° N, 10,109° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 5500 – 4900 v. Chr.Bandkeramik-Kultur (Jungsteinzeit)VermutungUm 5500 v. Chr. erreichte die Bandkeramik vermutlich auch diese Gegend; ihre jüngste Phase reichte bis etwa 4900 v. Chr.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- 1 „um 5100 bis 4900 v. Chr.: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK).“ – Wikipedia: Linearbandkeramische Kultur
- ca. 1300 – 800 v. Chr.Urnenfelderkultur (Bronzezeit)VermutungVon etwa 1300 bis 800 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zum Einflussbereich der Urnenfelderkultur.
2Beleg anzeigen
- 2 „Sie bestand etwa von 1300 bis 800 v. Chr. (in der Urnenfelderzeit).“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- 2 „Die Grenzen zwischen ihrem Verbreitungsgebiet im engeren Sinne und Regionen, die lediglich unter mehr oder weniger starkem Einfluss der Urnenfelderkultur standen, sind dabei nicht immer deutlich zu ziehen, zumal sie sich im Verlauf der Spätbronzezeit mehrfach verschieben.“ – Wikipedia: Urnenfelderkultur
- ca. 800 – 450 v. Chr.Hallstattkultur (ältere Eisenzeit)VermutungVon etwa 800 bis 450 v. Chr. gehörte die Gegend vermutlich zur Hallstattkultur, der älteren Eisenzeit.
3Beleg anzeigen
- 3 „Als Hallstattzeit, Ältere Eisenzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- 3 „Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, wobei sich der Übergang fließend über mehrere Jahrzehnte erstreckte.“ – Wikipedia: Hallstattkultur
- ca. 100 v. Chr. – 300Hermunduren (Elbgermanen)VermutungUm die Zeitenwende lebten in Thüringen vermutlich Hermunduren, ein elbgermanischer Stamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte.
4Beleg anzeigen
- 4 „Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der zur Gruppe der Elbgermanen (Herminonen) zählt und am Oberlauf der Elbe siedelte.“ – Wikipedia: Hermunduren
- 4 „In Thüringen wurden archäologische Funde elbgermanischer Provenienz, wie die von Fibeln, eisernen Waffen, Terrinen, Schalenurnen und rädchenverzierten Keramikteilen bislang zumeist als hermundurisch gedeutet.“ – Wikipedia: Hermunduren
- ca. 400 – 531ThüringerungefährVon etwa 400 bis um 531 lag die Gegend wahrscheinlich im Thüringerreich, das die Franken dann eroberten.
5Beleg anzeigen
- 5 „Die Thüringer werden erstmals als Toringi um 400 im Werk Mulomedicina („Maultier-Heilkunde“) des spätantiken Autors Flavius Vegetius Renatus erwähnt, der die Kriegstauglichkeit ihrer Pferde rühmt.“ – Wikipedia: Thüringer
- 5 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- ca. 531 – 870Franken (Fränkisches Reich)ungefährUm 531 eroberten die Franken das Thüringerreich; danach gehörte der Raum wahrscheinlich zu ihrem Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Darüber hinaus war die Auffassung verbreitet, die Sachsen hätten ihr Gebiet nach der Eroberung des Thüringerreiches (um 531) durch die Franken bis zur Unstrut ausgedehnt.“ – Wikipedia: Sachsen (Volk)
- 6 „Das mittlere Königreich Lothringen wurde 870 zwischen dem Ostfrankenreich und Westfrankenreich aufgeteilt.“ – Wikipedia: Franken (Volk)
- ungefährOrtsname (germanisch)wahrscheinlichDer Ortsname ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs. Der Name leitet sich von "Wiesen" und "Feld" ab.
7Beleg anzeigen
- 7 „Die Ortschaft wird im 9. Jahrhundert als "Wiesenfelt" erstmals erwähnt, wo es im Besitz des Klosters Fulda ist.“ – Wikipedia: Wiesenfeld (Eichsfeld)
Grenz-Zeitleiste
- 1380EreignisEreignis
Die Herren von Hanstein erwarben Wiesenfeld.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Ab 1380 besaßen den Ort die Herren von Hanstein bis 1818.“ – Wikipedia: Wiesenfeld (Eichsfeld)
- 1560 – 1806Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1560 bis 1806 gehörte Wiesenfeld zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1802EreignisEreignis
Wiesenfeld gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Wiesenfeld gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz.“ – Wikipedia: Wiesenfeld (Eichsfeld)
- 1807 – 1815keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1816 – 1870PreußenPreußen
Von 1816 bis 1870 gehörte Wiesenfeld zu Preußen.
Quelle: GOV - 1871 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1871 bis 1945 gehörte Wiesenfeld zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Wiesenfeld zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Wiesenfeld lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
11Beleg anzeigen
- 11 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 11 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Wiesenfeld zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
12Beleg anzeigen
- 12 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 12 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Wiesenfeld zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV - 1990EreignisEreignis
Wiesenfeld gehört seit 1990 zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.
13Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 13 „Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.“ – Wikipedia: Wiesenfeld (Eichsfeld)
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Wiesenfeld liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
1.508 Objekte zu „Wiesenfeld“ laut DDB, die ersten 5:
- Wiesenfeld (bei Heiligenstadt) (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
- Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Bauhaus-Universität Weimar. Universitätsbibliothek
- Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Bauhaus-Universität Weimar. Universitätsbibliothek
- Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab) · Bild · Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Landeskirchliches Archiv
- Wiesenfeld (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda
Ortsname
Der Name leitet sich von "Wiesen" und "Feld" ab.
14Beleg anzeigen
- 14 „Die Ortschaft wird im 9. Jahrhundert als "Wiesenfelt" erstmals erwähnt, wo es im Besitz des Klosters Fulda ist.“ – Wikipedia: Wiesenfeld (Eichsfeld)
Quellen dieser Akte (25 Quellen aus 8 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
25 Quellen aus 8 Einrichtungen
Für Wiesenfeld ausgewertet: 25 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung in diesen Quellen nicht belegt.
Archive
- Marx Diemar zu Wiesenfeld, Wolf von Butler zu Wulfersrod, Franz von Berg zu Helb, Wilhelm Fuchs (1500, Landesarchiv Baden-Württemberg, CC0)
- Die Carpzow'schen Lehen in Wiesenfeld Enthält- und Darin-Vermerk: Darin: Lehens-Konsense, 1699-1710 (1699, Staatsarchiv Coburg, CC0)
- Gesuch des Stiftungsverwalters Clemens Hanft zu Wiesenfeld wegen eines von Herzog Friedrich Wilhelm zu S.-Meiningen 1726 (1726, Staatsarchiv Coburg, CC0)
Bibliotheken
- [2738] : Lfg. 112. Grebendorf : [alt] Kella / geologisch bearb. durch Bücking ... (1902) (1902, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Wiesenfeld“: 7 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- [4726] = 2738. Grebendorf (1909) (1909, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4726] = 2738. Grebendorf (1927) (1927, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 4726 = 2738. Grebendorf; Für die Öffentlichkeit freigegeben (1936) (1936, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- 6024. Karlstadt (1939) (1939, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 8.170 Treffer bis 1950, älteste 1759 in „Hamburger Relations-Courier“ (1759, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hamburger Relations-Courier“, 1759-06-18 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1759, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
Normdaten
- Wikidata Q551964: Wiesenfeld (CC0)
- GND 1064354661: Wiesenfeld (Landkreis Eichsfeld) (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Wiesenfeld (CC BY-SA 4.0)
Lexika
- Wikipedia: Wiesenfeld (Eichsfeld) und 11 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Wiesenfeld_(Eichsfeld) (CC BY-SA 4.0).
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