Zittau
Auf einen Blick
Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen.
Die große Zahl
Seit 1238 gehörte Zittau zu 7 verschiedenen Herrschaften.
Belegt mit 32 Quellen aus Archiven, Bibliotheken, Normdaten und Ortsverzeichnissen
Mehr als 69 % der Orte in unserer Sammlung hatten weniger Herrschaften.
Zeitreise
Wärst du 1810 hier geboren, wärst du Sachse gewesen.
- Dein Ururgroßvater (geb. 1850): Sachse
- Dein Urgroßvater (1890): Deutscher
- Dein Großvater (1930): Deutscher
Mit dem Ort eines Freundes vergleichen
Ortsakte · Nr. GA-0157200
Auch bekannt alsŽitawa, Żytawa, Žitava, Циттау, Citava, Citau
Heute: Landkreis Görlitz, Deutschland
Die Kurzfassung
Dein Ort ist Zittau (Landkreis Görlitz). Lange vor der ersten Erwähnung lebten hier wahrscheinlich Elbgermanen, später Slawen. Dort leben rund 24.958 Menschen (Stand 2025). Dein Ort liegt im äußersten Südosten Sachsens im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien. Dein Ort ist Namensgeber für das südlich gelegene Zittauer Gebirge. Dein Ort gründete 1346 gemeinsam mit fünf anderen Städten den Oberlausitzer Sechsstädtebund.
Lage
Lage: Landkreis Görlitz, Deutschland · 50,896° N, 14,807° O · Karte bei OpenStreetMap (öffnet in neuem Tab)
Vor der ersten Erwähnung – ungefähr
- ca. 600 v. Chr. – 0Jastorf-Kultur (Vorläufer der Elbgermanen)ungefährVon etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende gehörte die Gegend wahrscheinlich zum Gebiet der Jastorf-Kultur, der Vorgängerin der Elbgermanen.
1Beleg anzeigen
- 1 „Die Jastorf-Kultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kulturgruppe aus der Zeit von etwa 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende (vorrömische Eisenzeit), die als Vorgängerkultur der Elbgermanen angesehen wird.“ – Wikipedia: Jastorf-Kultur
- ca. 100 – 300Semnonen (Elbgermanen)ungefährUm 100 n. Chr. siedelten zwischen Elbe und Oder wahrscheinlich die Semnonen; im dritten Jahrhundert verließen sie bis auf Restgruppen ihre Heimat und gingen in den Alamannen auf.
2Beleg anzeigen
- 2 „Um 100 n. Chr. lag ihr Siedlungsgebiet im Raum zwischen Elbe und Oder sowie von den Westsudeten bis an die Havel, zeitweise auch jenseits von Oder und Warthe.“ – Wikipedia: Semnonen
- 2 „Ab dem dritten Jahrhundert verließen die Semnonen, bis auf Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein und gingen in den Alamannen auf.“ – Wikipedia: Semnonen
- ca. 700 – 1150SlawenbelegtIm Gebiet des heutigen Zittauer Westparks befand sich ein slawischer Weiler.
3Beleg anzeigen
- 3 „An dieser Straße befanden sich im Gebiet des heutigen Zittauer Westparks ein slawischer Weiler und seit der deutschen Eroberung des Gebietes im 10. Jahrhundert eine Burg.“ – Wikipedia: Zittau
- 3 „Da nur vereinzelte dendrochronologische Daten bis in die Zeit vor 700 zurückreichen, ist von einem eher zurückhaltenden Beginn der slawischen Landnahme am Ende des 7.“ – Wikipedia: Obotriten
- 3 „Entsprechend formulierte Fritze 1980: Als Germania Slavica bezeichnen wir „den Bereich der mittelalterlichen deutschen Ostsiedlung in den slawisch besiedelten Gebieten östlich von Elbe und Saale, soweit er sprachlich germanisiert worden ist“.“ – Wikipedia: Germania Slavica
- 3 „In den Regionen zwischen Elbe und Oder sowie im Baltikum trug der Prozess gerade zu Anfang bis etwa 1150 Züge einer Eroberung und gewaltsamen Missionierung; andernorts zeichnete sich durch die Initiative einheimischer Grundherren eine eher friedliche Besiedlung ab.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ab ca. 1124OstsiedlungungefährSeit 1124 siedelten Flamen und Niederländer im Norden; um 1159/60 durften niederländische Siedler ehemals slawische Dörfer besetzen (Ostsiedlung).
4Beleg anzeigen
- 4 „Seit 1124 kam es zu ersten Ansiedlungen von Flamen und Niederländern in Norddeutschland bis zur Eider.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- 4 „So gewährte Albrecht der Bär im Jahr 1159/60 niederländischen Siedlern das Recht, ehemalige Siedlungen der Slawen in Besitz zu nehmen.“ – Wikipedia: Deutsche Ostsiedlung
- ungefährOrtsname (slawisch)belegtDer Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der Name Zittau stammt aus dem Sorbischen und leitet sich von žito für Roggen oder Getreide ab.
5Beleg anzeigen
- 5 „slawische Ableitung von Roggen, Getreide (z. B. sorbisch žito)“ – Wikipedia: Zittau
Grenz-Zeitleiste
- 1238 – 1319Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1238 bis 1319 gehörte Zittau zum Heiligen Römischen Reich.
6Beleg anzeigen
- 6 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 6 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1283EreignisEreignis
König Wenzel II. verpfändete Zittau samt der Burg Oybin an den Markgrafen von Brandenburg.
7Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 7 „König Wenzel II. verpfändete 1283 Zittau samt der Burg Oybin an den Markgrafen von Brandenburg.“ – Wikipedia: Zittau
- 1319 – 1346Herzogtum Schweidnitz-JauerHerzogtum Schweidnitz-Jauer
Von 1319 bis 1346 gehörte Zittau zum Herzogtum Schweidnitz-Jauer.
Quelle: Wikidata - 1319EreignisEreignis
Heinrich von Leipa tauschte seine Güter Hostraditz und Mispitz gegen Zittau und die Burgen Oybin, Ronow und Schönbuch ein.
8Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 8 „Heinrich von Leipa tauschte 1319 seine Güter Hostraditz und Mispitz gegen die Stadt Zittau und die Burgen Oybin, Ronow und Schönbuch ein.“ – Wikipedia: Zittau
- 1346 – 1635Heiliges Römisches ReichHeiliges Römisches Reich
Von 1346 bis 1635 gehörte Zittau zum Heiligen Römischen Reich.
9Beleg anzeigen
- 9 „Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Februar 962 in Rom knüpfte Otto I., wie 162 Jahre zuvor Karl der Große, an die Idee des erneuerten Römerreiches an.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 9 „Das Heilige Römische Reich erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.“ – Wikipedia: Heiliges Römisches Reich
- 1346EreignisEreignis
Zittau gründete mit fünf anderen Städten den Oberlausitzer Sechsstädtebund gegen Adelswillkür und Raubrittertum.
10Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 10 „Im Jahr 1346 gründete Zittau gemeinsam mit Bautzen, Görlitz, Lauban, Löbau und Kamenz den Oberlausitzer Sechsstädtebund.“ – Wikipedia: Zittau
- 1424EreignisEreignis
Die Hussiten belagerten im Februar 1424 Zittau, konnten die Stadt jedoch nicht einnehmen.
11Beleg (Wikipedia) anzeigen
- 11 „Im Februar 1424 belagerten die Hussiten unter dem Anführer Bozko von Podiebrad die Sechsstadt Zittau, die sie jedoch nicht einnehmen konnten,“ – Wikipedia: Zittau
- 1516EreignisEreignis
Archivale zu Zittau: „Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau teilen dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass“.
12Beleg (Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen) anzeigen
- 12 „Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau teilen dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass (Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen), Laufzeit ab 1516“ – DDB: Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen
- 1559EreignisEreignis
Archivale zu Zittau: „Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau sind verhindert, an der Zusammenkunft der Landstände des Markgraftums Oberlausitz“.
13Beleg (Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen) anzeigen
- 13 „Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau sind verhindert, an der Zusammenkunft der Landstände des Markgraftums Oberlausitz (Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen), Laufzeit ab 1559“ – DDB: Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen
- 1561EreignisEreignis
Archivale zu Zittau: „Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau bitten Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, auf den Bautzener“.
14Beleg (Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen) anzeigen
- 14 „Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau bitten Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, auf den Bautzener (Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen), Laufzeit ab 1561“ – DDB: Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen
- 1635 – 1870SachsenSachsen
Von 1635 bis 1870 gehörte Zittau zu Sachsen.
15Beleg anzeigen
- 15 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 15 „Das Königreich Sachsen entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen und existierte von 1806 bis 1918.“ – Wikipedia: Königreich Sachsen
- 1635EreignisEreignis
Der Prager Frieden band 1635 die Ober- und die Niederlausitz an das Kurfürstentum Sachsen. 1815 musste der sächsische König auf dem Wiener Kongress große Gebietsverluste zugunsten Preußens hinnehmen.
16Beleg anzeigen
- 16 „Der Prager Frieden von 1635 band die beiden Lausitzen (Ober- und Niederlausitz) an das Kurfürstentum Sachsen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 16 „Als Nebenabsprache auf dem Wiener Kongress (1815) musste der sächsische König die Teilung des Königreiches Sachsen und somit große Gebietsverluste zu Gunsten Preußens hinnehmen.“ – Wikipedia: Oberlausitz
- 16 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 1806EreignisEreignis
Auf Initiative Napoleons entstand 1806 der Rheinbund, eine Konföderation deutscher Staaten. Diese Staaten traten aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches aus. Der Rheinbund brach 1813 nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen.
17Beleg anzeigen
- 17 „war eine auf Initiative des französischen Kaisers Napoleon 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Staaten, die mit der Gründung dieses Bündnisses aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches austraten.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 17 „Er brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zusammen.“ – Wikipedia: Rheinbund
- 1806EreignisEreignis
1806 erlangte der sächsische Kurfürst durch ein Bündnis mit Napoleon die Königswürde. Das Königreich Sachsen bestand bis 1918.
18Beleg anzeigen
- 18 „Die Albertiner blieben Kurfürsten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 und erlangten danach durch ein Bündnis mit Napoleon die sächsische Königswürde.“ – Wikipedia: Kurfürstentum Sachsen
- 18 „Das Königreich Sachsen entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen und existierte von 1806 bis 1918.“ – Wikipedia: Königreich Sachsen
- 1814EreignisEreignis
Der Wiener Kongress dauerte vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815. Er ordnete nach der Niederlage Napoleons Europa neu und legte zahlreiche Grenzen neu fest.
19Beleg anzeigen
- 19 „Der Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfand, ordnete nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen Europa neu.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 19 „legte der Kongress wiederum zahlreiche Grenzen neu fest und schuf neue Staaten.“ – Wikipedia: Wiener Kongress
- 1871 – 1873keine Angabe
Für diese Zeit liegen uns keine gesicherten Angaben zur Herrschaft vor.
- 1874 – 1945Deutsches ReichDeutsches Reich
Von 1874 bis 1945 gehörte Zittau zum Deutschen Reich.
Quelle: GOV - 1945 – 1949Sowjetische BesatzungszoneSowjetische Besatzungszone
Von 1945 bis 1949 gehörte Zittau zur Sowjetischen Besatzungszone.
Quelle: GOV - 1945EreignisEreignis
Nach der Kapitulation des Deutschen Reichs im Mai 1945 übernahmen die Siegermächte die Regierungsgewalt und teilten Deutschland in Besatzungszonen. Zittau lag in der Sowjetischen Besatzungszone.
20Beleg anzeigen
- 20 „Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte am 8. Mai 1945 und der Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung am 23. Mai hatten die Siegermächte am 5. Juni mit der Berliner Deklaration und der Feststellung der Besatzungszonen sowie der Einsetzung eines alliierten Kontrollrates offiziell die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen.“ – Wikipedia: Potsdamer Konferenz
- 20 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 1949 – 1990DDRDDR
Von 1949 bis 1990 gehörte Zittau zu DDR.
Quelle: GOV - 1949EreignisEreignis
Aus den westlichen Besatzungszonen entstand am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Zone entstand am 7. Oktober 1949 die DDR.
21Beleg anzeigen
- 21 „Der Gründung der Bundesrepublik als demokratischer westdeutscher Teilstaat mit Westbindung am 23. Mai 1949 folgte die Gründung der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 als ostdeutscher Teilstaat unter sowjetischer Hegemonie.“ – Wikipedia: Deutschland
- 21 „Die DDR ging aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) hervor, die infolge der Besetzung und Teilung Deutschlands nach 1945 zustande gekommen war.“ – Wikipedia: Deutsche Demokratische Republik
- 1990 – heuteBundesrepublik DeutschlandBundesrepublik Deutschland
Seit 1990 gehört Zittau zur Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: GOV
Findbuch · Verweise
Weiter forschen
Originale Akten, Karten und Zeitungen zu Zittau liegen in deutschen Archiven. Diese Suchen führen direkt dorthin.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Zittau (öffnet in neuem Tab)
- Archivportal-D: Zittau (öffnet in neuem Tab)
- Deutsches Zeitungsportal: Zittau (öffnet in neuem Tab)
Archivalien in der Deutschen Digitalen Bibliothek
54.899 Objekte zu „Zittau“ laut DDB, die ersten 5:
- Zittau’s Sehenswürdigkeiten (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- IX. Zittau’s Sehenswürdigkeiten (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- VII. Zittau’s Sehenswürdigkeiten (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- Zittau (öffnet in neuem Tab) · Abschnitt (Publikation) · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
- Zittau (öffnet in neuem Tab) · Kapitel · Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Ortsname
Der Name Zittau stammt aus dem Sorbischen und leitet sich von žito für Roggen oder Getreide ab.
22Beleg anzeigen
- 22 „slawische Ableitung von Roggen, Getreide (z. B. sorbisch žito)“ – Wikipedia: Zittau
Siedlung
- frühes 13. JahrhundertGesichert
deutsche Kolonisten
23Beleg anzeigen
- 23 „gründeten deutsche Kolonisten im frühen 13. Jahrhundert ein Waldhufendorf namens Sitte“ – Wikipedia: Zittau
Volk ist nicht gleich Gene ist nicht gleich Sprache.
Ersterwähnung
Der Ort wird erstmals im Jahr 1238 erwähnt.
24Beleg anzeigen
- 24 „Die früheste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1238, als in einem Dokument erstmals die Burgherren von Sitavia auftauchten.“ – Wikipedia: Zittau
Das nächste runde Jubiläum: 2038 (800 Jahre).
Quellen dieser Akte (32 Quellen aus 10 Einrichtungen)
Aktenvermerk
Quellen dieser Akte
32 Quellen aus 10 Einrichtungen
Für Zittau ausgewertet: 32 Quellen · 3 Archivfunde · Ersterwähnung (1238) belegt in Wikipedia: Zittau.
Archive
- Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau teilen dem Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen mit, dass (1516, Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen, CC0)
- Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau sind verhindert, an der Zusammenkunft der Landstände des Markgraftums Oberlausitz (1559, Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen, CC0)
- Bürgermeister und Rat der Stadt Zittau bitten Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, auf den Bautzener (1561, Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen, CC0)
Bibliotheken
- Das Dampfschiff (1834-1892) (1834, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)„Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Schlagwort „Zittau“: 141 Katalogeinträge bis 1960; bei gleichnamigen Orten können Titel einem anderen Ort gelten.“
- Brief an Hermann Marggraff in Leipzig / Heinrich Schlesinger (1839) (1839, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Ueber die durch die vorjährigen Beschlüsse gewonnenen Resultate und die daraus hervorgehenden neuen Vorschläge (1858) (1858, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [4951] = 69. Section Neustadt (1882) (1882, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- [5153] = 106. Section Waltersdorf (1882) (1882, Deutsche Nationalbibliothek, CC0)
- Erwähnungen in historischen Zeitungen: 526.226 Treffer bis 1950, älteste 1729 in „Hamburger Relations-Courier“ (1729, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)„Volltextsuche im Zeitungsportal nach dem Ortsnamen (deutschsprachige Zeitungen); gleichnamige Orte und Texterkennungsfehler sind möglich.“
- „Hamburger Relations-Courier“, 1729-02-28 (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky) (1729, Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek), CC0)
- Das Andencken einer dreyfachen Creutz-Probe Wird Dem [...] Herren Hrn. Martino Bernhardi [...] als Er [...] die traurige Post von Zittau bekommen solte, Welcher (1700) (1700, Library of the Wroclaw University, gemeinfrei)
- Etliche Arien, Welche Bey glücklichen Schluß Des Evangelischen Jubilaei In einem Dramate [...] den 23. Nov. 1717 in Zittau musiciret worden \ aufgesetzt von Jo (1717) (1717, Library of the Wroclaw University, gemeinfrei)
- Der unerkandte Jesus : zu Christlicher Vorbereitung auf das Heilige Weyhnacht-Fest/ von der studirenden Jugend in Zittau den 21. Decembr. 1718. in einem kurtzen (1719) (1719, Württemberg State Library, gemeinfrei)
Normdaten
- Wikidata Q157200: Zittau (CC0)
- GND 4067897-0: Zittau (Gemeinsame Normdatei (DNB), CC0)„Namensvarianten: Žitava, Sittavia, Żytawa, Sitavia, Žitawa, Zittavia“
Ortsverzeichnisse
- GOV, Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Zittau (CC BY-SA 4.0)
- Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen: Zittau (HOV Sachsen)„1238: als Chastolaus de Sitavia, Zittavia erstmalig erwähnt“
Lexika
- Wikipedia: Zittau und 14 weitere Artikel (CC BY-SA 4.0)
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Daten: GOV – Geschichtliches Orts-Verzeichnis (CC BY-SA 4.0), Wikidata (CC0), Wikipedia-Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Zittau (CC BY-SA 4.0).
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